Sucht-Nachsorge
Nach einer abgeschlossenen stationären Rehabilitations- oder Adaptionsbehandlung eine Nachsorgeleistung in Anspruch zu nehmen, ist immer sinnvoll. Die meisten Rückfälle nach einer stationären Therapie erfolgen im Verlauf der ersten zwölf Monate.
Der Übergang von einer stationären Behandlung ins Alltagsleben, stellt oftmals eine Herausforderung dar. Nun gilt es, dass Erlernte eigenständig im Alltag umzusetzen. Im Rahmen einer Nachsorgeleistung unterstützen wir als Suchthilfe der Caritas Düren-Jülich, Behandlungserfolge zu sichern und weiter auszubauen.
Der Antrag für eine Nachsorgeleistung beim zuständigen Kostenträger wird bereits von der stationären Rehabilitationseinrichtung gestellt.
Ziele der Sucht-Nachsorgeleistung
- Erworbene Verhaltensweisen sichern
- Soziale Kontakte schaffen
- Integration des Erlernten in den Alltag
- Rückfälle vermeiden
- Reintegration in den Arbeitsmarkt
Durch eine suchttherapeutische Begleitung und Unterstützung in Gruppen- oder Einzelgesprächen bei der Suchthilfe im Kreis Düren sollen oben genannte Ziele erreicht werden.
Wir bieten eine Nachsorgegruppe an, je nach Bedarf auch eine zweite. Die Gruppensitzungen sind einmal wöchentlich und finden vormittags statt. Sollte die Gruppenteilnahme mit einer Berufstätigkeit nicht vereinbar sein, kann die Nachsorgeleistung auch in Form von Einzelgesprächen zu einer späteren Tageszeit in Anspruch genommen werden.