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Stand: 04.07.2017

Pressemitteilung

smoveyTRAINING

Schüler der Schirmerschule und Senioren der Tagespflege St. Georg trainieren gemeinsam

Jülich. Mit der Heil- und Sonderpädagogin Monika Panholzer kooperiert die Caritas-Tagespflege St. Georg im Jülicher Nordviertel seit dem Sommer. Das Seniorentraining mit den "Smovey" genannten Schwingringen ist nun ein festes Angebot in der Pflegeeinrichtung.

Als ausgebildeter Smovey-Coach schult Frau Panholzer ihre Schülerinnen und Schüler der Schirmerschule Jülich in der Anwendung der Schwingringe für Senioren. Einmal pro Woche trainiert sie mit der Schülergruppe 68- bis 85-Jährige in der Tagespflege der Caritas. Beide Altersgruppen lieben diese gemeinsame Trainingsstunde, die mit viel zwischenmenschlichem Austausch aber auch mit viel "Action" verbunden ist. Während des Smovey-Trainings erinnert St. Georg eher an ein Senioren-Fitnessstudio als an eine teilstationäre Pflegeeinrichtung. Man sieht den jungen und alten Teilnehmenden den Effekt "swing, move and smile" an - daraus leitet sich der Name Smovey ab.

Nebenher sammeln die Förderschüler auch Erfahrungen im Bereich der Pflege, erweitern ihre beruflichen Perspektiven und können Berührungsängste bezüglich der diversen Alters- und Demenzerkrankungen abbauen. 

Aber auch positive physische Effekte lassen sich beobachten. Nach dem Training hat sich das Gangbild einiger Senioren verbessert. Sie gehen sicherer und berichten, dass der Schwindel nachlässt beziehungsweise sogar verschwindet. Die Smoveys vereinen vieles, was schon erforscht, belegt und Bestandteil von Reha-Konzepten ist. Der größte Vorteil der grünen Ringe ist der Spaßfaktor und der hohe Aufforderungscharakter: in die Hand nehmen und loslegen, im Stillen oder mit Musik als unterstützendes Element.

Über Smovey
Das sogenannte Smovey-Vibroswing ist ein Schwingringsystem, welches aus einem Spiralschlauch mit vier frei laufenden Stahlkugeln und einem Griff, aus Moosgummi und Dämpfungselementen, besteht.

Durch das Schwingen der Ringe bewegen sich die vier innenliegenden Stahlkugeln über die Rillen des Schlauches. Dadurch wird eine Vibration erzeugt mit einer Frequenz von annähernd 60 Hertz. Diese Frequenz breitet sich von den Ringen, über die Handfläche, im ganzen Körper aus. Unsere Körperzellen Zellen werden dabei stimuliert. Die 60-Hertz-Vibration entspricht dem Taktmuster (Herzschlag), das wir bereits im Mutterleib kennenlernen. Das Eigengewicht der Ringe liegt bei je 0,5 Kilogramm. Durch die entstehenden Fliehkräfte beim Schwingen erhöht es sich auf bis zu 5 Kilogramm und der Trainingseffekt ist umso stärker.

 

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