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Stand: 13.09.2019

Pressemitteilung

Abriss läuft seit Montag

Modernisierungsmaßnahmen im Alten- und Pflegezentrum St. Hildegard Jülich

Jülich. Der Caritasverband für die Region Düren-Jülich beginnt in dieser Woche mit der zweiten Stufe seiner umfangreichen Umbaumaßnahmen im Jülicher Alten- und Pflegezentrum St. Hildegard. Seit Montag wird die Mehrzweckhalle abgetragen, um Platz für den Anbau zu schaffen. "Wir bauen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und machen das Haus fit für die Zukunft" so Caritas-Vorstand Marcus Mauel, verantwortlich für die umfangreichen Investitionen von 5,4 Millionen Euro für die Modernisierung des Standorts St. Hildegard in Jülich.

Die Mehrzweckhalle im Hintergrund wird nun für den Anbau abgetragen (v.li.): Andréa Kaib (Stv. Fachbereichsleitung „Wohnen im Alter“) mit den Hausleitungen Ute Maurischat (für Hauswirtschaft und Verwaltung) und Stephanie Helmer (für Pflege und Soziale Betreuung).Die Mehrzweckhalle im Hintergrund wird nun für den Anbau abgetragen (v.li.): Andréa Kaib (Stv. Fachbereichsleitung „Wohnen im Alter“) mit den Hausleitungen Ute Maurischat (für Hauswirtschaft und Verwaltung) und Stephanie Helmer (für Pflege und Soziale Betreuung).Erik Lehwald

Bei den Baumaßnahmen müssen die Belange der jetzigen Bewohner in besonderer Weise berücksichtigt werden. "Das erfordert eine umfangreiche Logistik, aber es gelingt uns ganz gut" so die Einschätzung von Andréa Kaib, als stellvertretende Fachbereichsleitung direkt zuständig für das Haus. Gemeinsam mit der in Caritas-Häusern üblichen Doppelspitze in den Hausleitungen, Stephanie Helmer (für Pflege und Soziale Betreuung) und Ute Maurischat (für Hauswirtschaft und Verwaltung), kümmert sie sich um eine sorgfältig abgestimmte Planung, so dass mögliche Einschränkungen durch die Bautätigkeiten auf ein Minimum reduziert werden.

Dazu gehört zudem eine kompakte Bauzeit, die voraussichtlich bereits bis zur Jahresmitte 2019 abgeschlossen sein wird. Eine bauliche Anpassung des 1986 eröffneten Hauses ist aber unumgänglich, um die Voraussetzungen für ein zeitgemäßes Betreuungskonzept im Sinne der Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner zu schaffen. Insbesondere die Neugestaltung der in den 1980er-Jahren konzipierten Wohngruppen ist erforderlich. In jeder einzelnen Wohngruppe wird eine ansprechende Küche neu errichtet oder ausgebaut, die dann auch den Erfordernissen einer dezentralen und bewohnernahen Speisenversorgung gerecht wird. Mit den baulichen Veränderungen wurden ebenso neue Gestaltungs- und Möblierungskonzepte entwickelt. "Aus den vorrangig funktional geprägten Räumlichkeiten werden nun deutlich stärker Orte des Wohlfühlens, der Privatheit und der Teilhabe" erläutert Vorstandskollege Dirk Hucko den konzeptionellen Wandel in den Caritas-Altenzentren.

Basierend auf diesen Umbauten, kann dann die hauswirtschaftliche Betreuung neu ausgerichtet werden: bewohnernah, in verkleinerten, überschaubaren Wohngruppen durch Kombination aus dezentraler Versorgung am Ort des Lebens im persönlichen Wohnbereich und den Orten der zentralen Versorgung, wie beispielsweise in den neu konzipierten Hausrestaurants. In den Caritas-Altenzentren werden künftig teilöffentliche Bereiche offen und zugänglich für Jedermann aus der Stadt, der Gemeinde oder dem direkten Wohnumfeld sein.

Die Mehrzweckhalle im Hintergrund wird nun für den Anbau abgetragen. Der Abriss begann am Montag (16.07.2018). Die Hausleitung für Hauswirtschaft und Verwaltung, Ute Maurischat (im pinkfarbenen Kleid), verfolgte die ersten Arbeitsschritte mit ein wenig Wehmut, hatte sie die Errichtung vor rund 20 Jahren doch miterlebt. Gemeinsam mit Leitungskollegin Stephanie Helmer (für Pflege und Soziale Betreuung), freut sie sich aber auf das runderneuerte und erweiterte Haus im Herzen von Jülich.Die Mehrzweckhalle im Hintergrund wird nun für den Anbau abgetragen. Der Abriss begann am Montag (16.07.2018). Die Hausleitung für Hauswirtschaft und Verwaltung, Ute Maurischat (im pinkfarbenen Kleid), verfolgte die ersten Arbeitsschritte mit ein wenig Wehmut, hatte sie die Errichtung vor rund 20 Jahren doch miterlebt. Gemeinsam mit Leitungskollegin Stephanie Helmer (für Pflege und Soziale Betreuung), freut sie sich aber auf das runderneuerte und erweiterte Haus im Herzen von Jülich.Erik Lehwald

Nun beginnt die heiße Phase der Umbauten des Jülicher Hauses. Der Anbau schafft Platz für 12 moderne Einzelzimmer, der Bestandsbau wird durch sorgfältige Brandschutzplanung und eine größtmögliche Zahl an Einzelzimmern fit gemacht. Auch hier erfolgt der Umbau der Wohnbereiche in überschaubare Wohngruppen mit großzügigen Wohnküchen, der Demenzbereich wird erweitert, die große Produktionsküche saniert und das Hausrestaurant wird neu gestaltet.

Neben den Investitionen des Caritasverbandes am Standort Jülich, fließen in Düren gut 10,3 Millionen Euro in den Neubau sowie in den Umbau von St. Nikolaus und in Hasselsweiler zirka 2,7 Millionen Euro in die Modernisierung des Alten- und Pflegezentrum Heilige Familie.

 

 

In Summe sind dies an allen drei Standorten zirka 18,4 Millionen Euro. Alle Maßnahmen werden im Wesentlichen bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.

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