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Stand: 29.05.2018

Pressemitteilung

Stationäre Pflege

Einweihung des neuen Alten- und Pflegezentrums St. Teresa in Düren

Düren. Am Dienstag weihte der Caritasverband für die Region Düren-Jülich sein Alten- und Pflegezentrum St. Teresa in Düren ein. Mit seiner Lage an der Rur in der Doktor-Overhues-Allee 44, grenzt das neue Haus direkt an die bekannte Schwestereinrichtung St. Nikolaus und ist die nunmehr sechste stationäre Altenpflegeeinrichtung der Caritas im Kreis.

Nach 18-monatiger Bauzeit (Spatenstich war am 19.10.2017) und zuvor mehr als zweijähriger Planungszeit, hat der Caritasverband sein neues Pflegewohnheim bereits zum 1. Februar 2019 und damit auch plangemäß in Betrieb genommen und mit Leben gefüllt. Die Service-Wohnungen auf den Dach sind ebenfalls bereits durch die Mieter bezogen. Die Außenanlagen werden nun im Frühjahr fertiggestellt. In einer Feierstunde am Dienstag, den 30. April 2019, wurde das neue Haus feierlich durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens eingesegnet. Den Gottesdienst zelebrierte er in der bis über den letzten Platz hinaus gefüllten Kapelle von St. Nikolaus, gemeinsam mit Pfarrer Hans Tings und Diakon Winfried Zeller.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Werke der Barmherzigkeit und insbesondere auf die Namensgeberin des Hauses ein: "Das Bistum freut sich, dass sie solch ein modernes Patrozinium gewählt haben" so Dr. Bündgens. Teresa stünde für Barmherzigkeit, Güte und Zugewandtheit, die sie auch durch ihr berühmtes Lächeln ausdrückte. "Sie setzte sich für die Mitmenschen bis zu ihrem Tod im Alter von 87 Jahren ein. Somit steht sie als Mensch auch für die Würde des Alters, innere Größe, Heiterkeit und Gelassenheit in diesem letzten Lebensabschnitt."

Zum anschließenden Empfang und Festakt kamen die vielen Festgäste, Mitarbeiter und Bewohner im neuen, großen Hausrestaurant und Multifunktionsraum von St. Teresa zusammen. Dieser Teil des Alten- und Pflegezentrums steht im neuen Betreuungskonzept der Caritas für die Öffnung hin zum öffentlichen Raum, zur Stadt Düren und zur Nachbarschaft und verbindet den Neubau gleichzeitig mit dem benachbarten St. Nikolaus.

Caritas-Vorstandssprecher Dirk Hucko begrüßte die Festgäste und moderierte den Festakt. In seiner Ansprache ließ er den Zeitraum von der ersten Idee, auf dem benachbarten Grundstück der Alexianer ein Betreutes Wohnen für Senioren zu errichten, bis hin zur nun fertigen modernen Senioreneinrichtung mit Service-Wohnen, Revue passieren.

Vorstandskollege Marcus Mauel sprach seinen Dank an alle aus, die an der zurückliegenden Planungs- und Bauphase beteiligt waren. Vor allem aber sei der heutige Tag ein Grund zur Freude. "Um hier mit Ihnen gemeinsam stehen und feiern zu können, war vieles erforderlich: Verantwortung, Mut und Entschlossenheit - auch gegen Widerstände - als Caritas-Träger mehr als 10 Millionen Euro am Standort Düren in die stationäre Pflege und somit auch in tarifgebundene Beschäftigung zu investieren. 
Für unsere Einrichtung St. Teresa mit 40 Heimplätzen und 8 Seniorenwohnungen wurden zirka 5,3 Millionen Euro verbaut. Der Rest der Investitionen entfällt auf die aktuelle Sanierung von St. Nikolaus, die bis zum Herbst 2019 abgeschlossen sein wird" berichtete Mauel zu den Fakten des Vorhabens und schloss mit einem Appell: "Diesen Erfolg möchten wir dankbar und voller Respekt vor dem Geleisteten heute mit allen Beteiligten (…) gemeinsam feiern. Denn eine gute Pflege kann nur gelingen, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenwirken. Man kann die Verantwortung für eine gute Pflege nicht einfach an Pflegeheimträger und die freien Kräfte des Marktes delegieren. Gute Pflege geht uns alle an und bedarf einer gemeinsamen und gesamtgesellschaftlichen Anstrengung!"

Grußworte sprachen die stellvertretende Landrätin Astrid Hohn, Dürens Bürgermeister Paul Larue und Jürgen Spicher für den Caritasverband für das Bistum Aachen. Frau Hohn dankte den Planern, dass sie einen Ort geschaffen haben "an dem sich die Menschen, die dort leben und arbeiten, wohlfühlen können. All diese Dinge werten den Kreis Düren auf und auch wir dürfen daher stolz auf dieses neue Altenheim sein", so die stellvertretende Landrätin. Für die Stadt Düren brachte der Bürgermeister seine Freude zum Ausdruck und spricht von der guten Zusammenarbeit in der Planungs- und Genehmigungsphase. "Zum erstklassigen Standort muss man den Dürenern nichts weiter erklären" und er bemerkte zu den Patronen Teresa und Nikolaus des neuen und des benachbarten Altenheims: "Beides zupackende Menschen - das passt zum Caritasverband und zu seinem Motto ‚Not sehen und handeln‘".

Vor dem abschließenden Segnungsrundgang des Weihbischofs durch das Gebäude, stellte Fachbereichsleiter Bernhard Volkmer unter anderem sein Leitungsteam für St. Teresa den anwesenden Gästen vor. Musikalisch untermalt wurde der Festakt vom Klarinettenquartett der Musikschule Düren unter der Leitung von Joachim Locker.

Neben den baulichen Aspekten hat sich vor allem konzeptionell viel in der stationären Pflege der Caritas getan: St. Teresa soll, ebenso wie St. Nikolaus, eine wohnortnahe Pflege im Herzen von Düren ermöglichen. Die neue Einrichtung zeichnet eine hervorragende zentrale Lage mit toller Aussicht in die Eifel und auf die Rur aus. In 40 Einzelzimmern, verteilt auf 2 Hausgemeinschaften, haben schon jetzt pflegebedürftige Menschen ein neues Zuhause, wenn es eben Zuhause nicht mehr geht. Alle Zimmer sind Einzelzimmer und mit einem eigenen rollstuhlgerechten Bad ausgestattet. Die hellen Zimmer bieten mit einer überdurchschnittlichen Größe ausreichend Raum für den Erhalt der Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeit. Großzügige Wohnküchen in jeder Hausgemeinschaft bieten viel Platz für das Leben in der Gemeinschaft. Alle Speisen werden hier vor Ort zubereitet, denn auch bei Pflegebedürftigkeit bleibt das Ziel, dem Leben wie in einer Großfamilie oder einer WG möglichst nahe zu kommen. Die Pflegekräfte werden durch Betreuungskräfte sowie hauswirtschaftliche Präsenzkräfte in den Wohnbereichen unterstützt.

Den Vorständen des Caritasverbandes war, neben der liebvollen Pflege der Bewohner, eines besonders wichtig, nämlich dass St. Teresa auch ein Ort der Freude sein soll. Diese Stimmung war am Eröffnungstag allerorts zu spüren.

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