Düren/Jülich. Der regionale Caritasverband hatte am Sonntagabend zu seinem Benefizkonzert 2015 zugunsten der Caritas-Flüchtlingshilfe in der Region geladen. Fast 300 Gäste waren der Einladung in die Dürener Marienkirche am Hoeschplatz gefolgt, die viel Freude an den musikalischen Arrangements der jungen englischen Musiker hatten. Nach den Grußworten durch Caritas-Vorstand Dirk Hucko und dem Schirmherrn der Veranstaltung, Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, boten die Studierenden der Universität im südenglischen Southampton ein abwechslungsreiches instrumentelles Repertoire zwischen Klassik und Pop.

Benefizkonzert AuditoriumLehwald/Caritas
Auf ihrer Drei-Länder-Tournee gastierte die Southampton University Concert Band aus Südengland am Abend des 22. März in Düren. Nach Sonntag spielt das Blasorchester noch in Maastricht und danach in Belgien, bevor es zur Wochenmitte die Heimreise antritt. Für das Benefizkonzert verzichteten die 44 jungen Musikerinnen und Musiker zwischen 18 und 24 Jahren auf ihre Gage.
Nach der Pause bedankte sich Dürens Bürgermeister Paul Larue nochmals ausdrücklich bei der Band und betonte den Wert des Zusammenhalts zwischen den Völkern und die gemeinsame europäische Aufgabe, sich für Hilfsbedürftige einzusetzen. Hierbei hob er das Engagement des Caritasverbandes und seiner Fachverbände für Flüchtlinge und Zuwanderer hervor. Schließlich lebten auch in Düren über 120 verschiedene Nationen in einer bunten und hoffentlich toleranten Stadt zusammen, so der Bürgermeister.
Der Eintritt war für die Besucher frei, die allerdings um eine Spende gebeten wurden. Mit dem Erlös aus dem Konzert werden caritative Projekte vor Ort unterstützt. Insbesondere soll die Flüchtlingshilfe mit dem dezentralen Engagement der Gemeindesozialarbeit in den Kommunen diesmal davon profitieren, die der Verband seit Januar ausbaut.
Während des Empfangs ab 18.00 Uhr und der Pause, konnten die Besucher mit Caritas-Vertretern ins Gespräch kommen. Der Verband informierte bei dieser informellen Gelegenheit auch in persönlichen Gesprächen über die Details seiner Arbeit und die Verwendung der Spendengelder. Bisher sind für die Veranstaltung rund 1.500 Euro an Spenden (Bar und Überweisungen) eingegangen und es sind darüber hinaus noch weitere angekündigt.
Thomas Müller freute sich denn auch über den gelungenen Abend: "Mit diesem zweiten Benefizkonzert haben wir nach Gesetzmäßigkeiten des Rheinlandes schon eine Tradition begründet" meinte der Caritasrats-Vorsitzende augenzwinkernd und kündigte eine Wiederauflage im nächsten Frühjahr an.