Bürgermeister Joachim Kunth, Schirmherr der Aktion, sowie Carsten Düppengießer, Fachbereichsleitung Sozialräumliche Arbeit beim Caritasverband Düren-Jülich, unterstützten mit großem Engagement und setzten damit ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und Zusammenhalt. Im Auftrag der Gemeinde Vettweiß koordiniert der Caritasverband für die Region Düren-Jülich die Flüchtlingshilfe Vettweiß, deren Ehrenamtskoordinatoren Amira Wollgarten und Jan Lange das generationenübergreifende Projekt initiiert haben.
Ausgehend vom Treffpunkt an der alten Molkerei waren die Teilnehmenden in verschiedenen Bereichen im Einsatz: Neben dem Sammeln von Müll im gesamten Ortsgebiet wurden auch Blumenkübel vor der Geflüchtetenunterkunft am Lindchenspfad bepflanzt. Während der Aktion kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und tauschten sich über Generationen und Hintergründe hinweg aus. Insbesondere die Einbindung von Menschen mit Fluchterfahrung erwies sich dabei als bereichernd und trug spürbar zu einer offenen und lebendigen Atmosphäre bei.
Ein besonderes Engagement zeigte auch der Fußballverein JFV Bördeland: Im Rahmen eines Teamtags nutzten die Spieler die Zeit vor einem Spiel, um rund um den Sportplatz Müll zu sammeln.
Die Gemeinde Vettweiß organisierte in Zusammenarbeit mit der RegioEntsorgung Müllzangen und Warnwesten und auch der Bauhof der Gemeinde stellte Müllzangen, Besen und Müllsäcke zur Verfügung. Weitere Beteiligung kam vom Fachdienst Integration und Migration und der Offenen Jugendarbeit der Gemeinde Vettweiß. Unterstützt wurde die Aktion zudem aus Mitteln des Migrationsfonds des Bistums Aachen.
Zum Abschluss kamen alle Helferinnen und Helfer zu einem gemeinsamen Ausklang in der Eisdiele Pippo zusammen.
Aufgrund der positiven Resonanz und des großen Engagements soll die Aktion im kommenden Jahr erneut stattfinden.