Düren. Am Samstag, den 30. Mai, feierte der Caritasverband Düren-Jülich das 20-jährige Bestehen der Tagespflege St. Nikolaus in Düren.

Im Anschluss an einen gemeinsamen Gottesdienst in der vollbesetzten Kapelle des Altenzentrums St. Nikolaus, dankten Caritas-Vorstand Dirk Hucko und die Einrichtungsleiterin Angelika Nießen den Wegbegleitern und Mitarbeitern für die gute Arbeit der beiden vergangenen Jahrzehnte. Die Tagespflege St. Nikolaus war 1995 als erste ihrer Art der Caritas Düren-Jülich gegründet worden. In den ersten Jahren war es nicht immer leicht, die seinerzeit zunächst nur für 14 Gäste ausgelegte Einrichtung voll zu nutzen. Viele Vorbehalte gegen dieses damals neue Angebot mussten ausgeräumt und die Menschen von der Unterstützung durch eine solche Tagesbetreuung überzeugt werden.
Die drei Mitarbeiter der "ersten Stunde", die zur Eröffnung vor 20 Jahren das Team der Einrichtung bildeten, konnten im Rahmen der Jubiläumsfeier ebenfalls begrüßt und gewürdigt werden. Friedhelm Heinen, der erste Leiter der Einrichtung, Pflegefachkraft Petra Oleff und Marianne Boltersdorf, die sich damals um die kulinarische Versorgung der Gäste kümmerte, waren zu der Feierstunde gekommen.
Anschließend begann ein buntes Sommerfest mit abwechslungsreichem Programm und zahlreichen Aktivitäten auf dem Außengelände des Altenzentrums und in den Räumen der Tagespflege. Das Bühnenprogramm wurde mit vielen Darbietungen auch von Gästen der Tagespflege und von Bewohnern des Alten- und Pflegezentrums St. Nikolaus gestaltet. Es wurde viel gesungen, getanzt und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Auch Bürgermeister Paul Larue war unter den Gästen des Sommerfestes und überbrachte persönlich die Glückwünsche der Stadt Düren.
Die Einrichtung in der Dr.-Overhues-Allee direkt an der Rur, bietet auf dem Gelände des gleichnamigen Altenzentrums mittlerweile 19 Tagespflegegästen pflegerische und betreuerische Versorgung. Im Stadtgebiet Düren betreibt der Verband heute mit St. Elisabeth in der Friedrichstraße und St. Johanna in der Wernersstraße noch zwei Schwestereinrichtungen sowie weitere fünf Tagespflegen im Kreis Düren.