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Stand: 13.09.2019

Pressemitteilung

Kreuzau

Besuch des Weihbischofs in Caritas-Einrichtungen

Kreuzau.  Die so genannten "Visitationen" der Bischöfe finden in den katholischen Bistümern regelmäßig statt. Sie stehen in einer langen Tradition und dienen der Begegnung, dem Dialog und damit dem vertieften Kennenlernen von Bischof, Weihbischöfen, Verantwortlichen in den Pfarreien und der Caritas sowie der Gläubigen vor Ort. Diese Besuche sind eine gute Gelegenheit, um unter anderem das Leben und die Menschen in den verschiedenen Orten und Pfarreien kennenzulernen und Kontakt zu den Priestern, Diakonen und pastoralen sowie caritativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu halten. Aufgrund der Größe der Bistümer und der Vielzahl an katholischen Pfarreien und Einrichtungen, können pro Jahr nur einige verschiedene Orte besucht werden - auch deshalb ist eine Visitation immer ein besonderer Termin.

Diesmal führte der Weg den Aachener Weihbischof Karl Borsch, als Beauftragten des Aachener Bischofs Helmut Dieser, auch nach Kreuzau und in zwei Einrichtungen des Caritasverbandes.

Weihbischof Karl Borsch beim Besuch des Secondhand-Ladens "Jedermann“ mit Mitarbeiterinnen.Weihbischof Karl Borsch (hinten, 3.v.r.) beim Besuch des „Teilhabeladens Jedermann“ der Caritas in Kreuzau. V.r.: Fachbereichsleiter Rudolf Stellmach, die Haupt- und Ehrenamtlerinnen im Laden um Iwona Gawalkiewicz-Haaß, Inge Spölgen (v.r.) und Sarah Bücker (3.v.l.) der Leiterin der Eingliederungshilfe.Winfried Zeller

Den Secondhand-Laden "Jedermann"besuchte er Nachmittag des 05.07.2018. Fachbereichsleiter Rudolf Stellmach und Sarah Bücker, als Leiterin der Eingliederungshilfe für psychisch Kranke Menschen, informierten ihn über das Konzept. Menschen mit psychischen Erkrankungen bzw. geistiger Behinderung erhalten im Jedermann die Möglichkeit, in kleinen Schichten von zwei bis drei Stunden, gemeinsam mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, ihre Belastbarkeit im Alltag zu erproben. Das ist wichtig, um sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren, ihnen Selbstvertrauen und ein positives Lebensgefühl zu geben und positive Lebensperspektiven aufzuzeigen. Integration gelingt nur durch solche gestützten Angebote der Inklusion.

Der Weihbischof war sehr interessiert am Angebot des Secondhand-Ladens (Kleider, Bücher, Haushaltwaren, Spielsachen) und ließ sich von den Mitarbeitern die Räumlichkeiten und Lagermöglichkeiten zeigen. Dabei fand ein sehr offener Austausch mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern über deren gemeinsame Arbeit mit Menschen, die psychisch beeinträchtigt sind. Sie sind Perspektivgeber und wichtige Bezugspersonen für die Betroffenen, damit Integration im Rahmen von Inklusion gesellschaftlich gut gelingt.

Zwei Tage später, am 07.07.2018, hielt der Weihbischof einen Krankensalbungsgottesdienst in Räumlichkeiten des Caritas-Seniorenwohnparks Friedenau ab.

Auch während dieses Termins, vor und nach dem Gottesdienst, hatten die einzelnen Einrichtungen des Wohnparks Gelegenheit ihre Arbeit vorzustellen und mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen. Andréa Kaib aus der Fachbereichsleitung der Caritas, Ellen Hansen-Dichant, als Leitung der integrierten Tagespflege St. Lucas und Michael Schieren, als Leiter des integrierten Alten- und Pflegezentrums St. Andreas, empfingen den Geistlichen in Friedenau.

Dann folgte die Heilige Messe mit Krankensalbung, die der Weihbischof, unterstützt durch Pfarrer Paul Bonn und Diakon Winfried Zeller, zelebrierte. Die etwa 80 Teilnehmer am Gottesdienst, samt Bewohnern des Servicewohnens aus dem Wohnpark, Bewohnern und Gästen der Pflegeeinrichtungen und die Mitarbeiter waren begeistert von der freundlichen Art und Weise des Bischofs in der persönlichen Begegnung, wozu nach dem Gottesdienst bei Kaffee und Kuchen noch ausführlich Gelegenheit war. Bettlägerigen Bewohnern spendete er ebenfalls die Krankensalbung im Pflegewohnheim St. Andreas.

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